Wer ist schuld an sinkenden iPad-Verkaufszahlen?

Seit einiger Zeit sinken die Verkaufszahlen des iPads. Marktforscher sind aber der Meinung, dass das nur auf dem Papier so aussieht. Würde man das iPad mini herausrechnen, wären die Zahlen positiv, so die Theorie.

Geht man nach der offiziellen Bekanntgabe der Verkaufszahlen von Apple, steht das iPad in nicht so gutem Licht. Die Zahlen gehen leicht zurück. Jetzt haben sich Marktforscher von Above Avalone die Zahlen von Fiksu mal genau angesehen und wollen eine andere Sicht auf die Dinge bekommen haben. Bei genauerem Hinsehen wird der Trend der allgemeinen Sicht widerlegt.

Dass die Verkaufszahlen für alle iPads sinken, ändert sich auch bei den Zahlen von Fiksu nicht. Allerdings fällt auf, dass bei genauerem hinsehen, nicht alle Zahlen sinken. Nimmt man den Verkauf der 9,7- und 12,9-Zoll-iPads, zeigt sich zum Ende des Jahres 2016 und im ersten Quartal 2017 ein kleines Plus. Aufgrund dieser Zahlen gehen die Marktforscher von Above Avalone davon aus, dass die Stagnierung nicht an der Größe der Modelle oder einem Vorzug von iPhones liegt – sondern am iPad mini.

iPad mini weiterhin im Sortiment?

Diese Erkenntnis gibt Anlass zu weiteren Überlegungen. Auch Apple kennt natürlich diese Zahlen und wird seine Schlüsse daraus ziehen. Das erklärt auch, weshalb Apple mit dem 9,7-Zoll-Modell ein neues Einstiegsmodell auserkoren hat. Die Nachfrage nach dem iPad mini war sicher nicht so hoch, wie man sich das in Cupertino vorgestellt hat. Daher bleibt abzuwarten, ob das Modell iPad mini auf Dauer im Sortiment vertreten bleibt oder Mangels Nachfrage aussortiert wird.

Quellen:
giga.de
9to5mac.com
above avalone

Die besten Apps zum Fernsehen für iPhone und iPad

Streaming-Dienste sind schon seit einiger Zeit die Alternative zum TV. Wer keine Lust auf Werbung hat und ein individuelles Programm, schließt sich einem dieser Dienste an. Das müssen jetzt auch diejenigen, die DVB-T auf ihrem iOS-Gerät genutzt haben. Wir haben die Top-Anbieter mal unter die Lupe genommen.

Die Entwicklung dieser Streaming-Dienste hat in den letzten Jahren massiv an Fahrt aufgenommen. Immer wichtiger werden Anbieter wie Zattoo, Magine TV, TV App (Couchfunk) und Live TV. Mit diesen Apps ist es möglich, das TV Programm auf dem iPhone oder iPad zu sehen.

Alternativen zum DVB-T2 HD

Wir unterscheiden inzwischen zwischen der terrestrischen Übertragung und den Streaming-

Diensten. Diese haben den Vorteil, dass sie nicht an ein Gerät gebunden sind. Die Nutzung eines Accounts ist auf mehreren mobilen Endgeräten möglich. Dagegen gibt es diese Vielfalt bei einem Abo mit Freenet TV nicht. Hier braucht der Nutzer sowohl für das Endgerät, also auch den Fernseher ein eigenes Abo. Zu beachten ist aber, dass ein Abonnement bei den meisten Streaming-Diensten um einiges teurer ist.

Der große Vorteil, das TV-Programm auf dem iPhone oder iPad zu schauen, sind die Möglichkeiten, die es mit sich bringt. Daher macht es durchaus Sinn, diesen Weg zu wählen.

Das ist Zattoo

Zattoo bietet ein sehr ausgereiftes System. Die App ist sehr aufgeräumt und übersichtlich.
Verschiedene Kategorien, wie “Highlights”, “Die meisten Nutzer schauen gerade”, aber auch “Filme” und “Serien” gibt einen guten Überblick und vereinfacht die Suche nach dem gewünschten Programm.

Besonders gut: Zattoo verfügt über einen On Demand Bereich. Hauptsächlich bei ProSieben und Sat.1. Dadurch können Sendungen wie “Germanys next Topmodel” oder “Genial daneben”, sowie alles andere zu gewünschter Zeit abgerufen und angesehen werden.

Das ist Magine TV

Der große Konkurrent von Zattoo hat seine Stellung am Markt inzwischen gefestigt. Vor allem durch eine aggressive Vermarktungsstrategie hat sich Magine TV gegen die Konkurrenz behauptet. Ein Vorteil dabei ist vor allem das Probeangebot, das drei Monate zum Preis von einem bietet.

Die App ist qualitativ auf einem guten Niveau, auch wenn es immer wieder kleinere Wackler in der Übertragung gibt. Preislich sind diese Fehler aber zu verzeihen. Gerade der kostenlose Probemonat oder drei Monate zum Preis von einem bieten dem Kunden eine gute Möglichkeit, nicht die Katze im Sack zu kaufen.

Das ist die TV App

Die App bietet ein große Kachelansicht, die auf der Startseite die zu der Zeit laufenden Sendungen aufzeigen. Aufgrund der Größe der Kacheln leidet der Gesamtüberblick darunter. Das will die App mit einer Senderübersicht kompensieren.

Die Funktion der App ist gut, die Aufarbeitung des Programms erfrischend anders. Dennoch lässt sich die mangelhafte Übersicht nicht abstreiten.

Das ist Live TV

Die App ist etwas anders aufgebaut, wie die Konkurrenten: Eigentlich handelt es sich um eine Quoten-App. Nach dieser Prämisse sind auch die laufenden Sendungen angeordnet. Das aktuelle Programm mit den meisten Zuschauern wird dem Nutzer auch als erstes angezeigt.

Die Auswahl ist hierbei sehr eingeschränkt. Die App verfügt nur über die öffentlich-rechtlichen Sender und ist deshalb preislich auf einem anderen Niveau. Für 9,99 € pro Jahr ist es preislich eine echte Alternative, wenn man auf die privaten Sender verzichten kann.

Quellen:
giga.de
appstore

Akkus verlieren schnell an Ladekapazität – aber warum?

Viele Akkus halten nicht besonders lange und beginnen nach nur einem Jahr an Ladekapazität zu verlieren. Doch warum ist das so? Zu unserer aktuellen Akku-Aktion wollen wir dir das Problem näher bringen.

Besonders oft gewechselt: Der Akku

Aber woran liegt es, dass die Akkus in den modernen Geräten eine so kurze Lebensdauer haben? Müssten Sie nicht eigentlich viel länger halten?

Schauen wir uns die Zusammensetzung der Akkus an, wird schnell klar, dass hier noch deutliches Verbesserungspotential ist.

Wie im Video zu sehen ist, besteht eine Batterie aus verschiedenen Schichten. Auf der Seite der negativen Schicht wird die aufgeladene Energie gespeichert und eine positive Seite, auf der die verbrauchte Energie aufgenommen wird. Eine chemische Reaktion der beiden Seite gibt dem iPhone die Power, damit es überhaupt funktioniert. Wird das iPhone also angemacht, wird diese Reaktion freigesetzt, die geladenen Teilchen ihren Weg ebnet. Dabei geben sie ihre Energie ab und wandern auf die andere Seite der Batterie. Dort sind sie nun zusammen mit den positiven Lithium-Ionen, die dafür verantwortlich sind, dass die Batterie neu aufgeladen werden kann.

Der Prozess wird umgekehrt und beginnt von neuem. Bei jedem Mal, wenn dieser Vorgang durchgeführt wird, verliert das Material an Aufnahmefähigkeit. Die Batterie nimmt also bei jedem Ladevorgang etwas weniger Energie auf, wie beim letzten Mal. Anfänglich ist davon nichts zu spüren, aber mit der Zeit und den entsprechenden Ladezyklen, macht sich der Verschleiß bemerkbar.

Deshalb hat eine Batterie auch nur eine Lebensdauer von 2-3 Jahren. Bei manchen Akkus beginnt sich der Verschleiß auch schon eher bemerkbar zu machen. Wenn er beispielsweise hohen Temperaturen ausgesetzt ist oder öfter als üblich geladen wird.

Es gibt aber auch einige Punkte, die du beachten kannst, damit dein Akku möglichst lange hält.

  • Schalte alle Dienste, die du nicht benötigst aus. Das spart Akku
  • Halte das iPhone auf ZImmertemperatur
  • Achte darauf, dass die Helligkeit nie dauerhaft bei 100 % liegt
  • Funktionen, die die Batterie belasten, solltest du ausschalten (Facebook Autoplay)
  • Wenn möglich, solltest du den Stromsparmodus nutzen

Quellen:
iphone-tricks.de
giga.de

Termin für die WWDC 2017 steht fest

Apple hat den Termin für die nächste WWDC, die Entwicklerkonferenz. Im Juni werden dort wohl iOS 11 und mac.OS 10.13 vorgestellt. Die ersten Informationen und das Datum gibt es schon jetzt.

Angesetzt ist die Worldwide Developer Conference (WWDC) vom 05. bis 09. Juni 2017. Apple lädt Entwickler aus aller Welt bei sich um die Ecke ein, nach San Jose ins McEnery Convention Center. Der Ort ist sicher auch deshalb ausgewählt worden, weil es nur einen Steinwurf vom neuen Hauptgebäude entfernt ist.

Tickets können ab Montag, 27. März 2017, beantragt werden. Dazu können sich Entwickler einfach registrieren und werden dann ausgewählt. Es gibt also keine Garantie für die Teilnahme. Wichtig ist aber: Um sich registrieren zu können, müssen Entwickler Mitglieder im Apple Developer Programm oder Apple Developer Enterprise Programm sein.

Angekündigt hat das Unternehmen auch schon die Keynote, mit er die WWDC standesgemäß eröffnet wird. Hierbei wird es um die neuen Systeme von iOS, macOS, tvOS und watchOS gehen.

Die Entwickler Konferenz aus dem Hause Apple ist schon die 28. ihrer Art und bei Entwicklern auf der ganzen Welt beliebt. Allerdings sind auch die Plätze begrenzt, weshalb sich der IT-Rieße zur Vergabe der Tickets auch des unkonventionellen Auswahlverfahrens bedient. Alle Entwickler haben dadurch die selben Chancen an der Konferenz teilnehmen zu können.

Quellen:

So kann der Notfallpass Leben retten

Gesundheit ist für Apple ein großes Thema geworden. So ist es auch nicht verwunderlich, dass diese sensiblen Daten inzwischen auch auf dem iPhone gespeichert werden können. Der Rettungsdienst kann diese auch ohne Aktivierungscode einsehen.

Wer Informationen über Allergien, gesundheitliche Probleme oder andere medizinische Details über sich auf dem iPhone speichert, kann diese dem Notarzt zur Verfügung stellen – auch ohne Aktivierungscode. Mit dem Notfallpass können Ersthelfer auf die Daten zugreifen.

So richtest du den Notfallpass ein

Schritt 1: Tippe auf die Health App und öffne sie. Gehe anschließend auf den Notfallpass. (Wenn du die App zum ersten Mal öffnest, wirst du automatisch aufgefordert einen Notfallpass anzulegen)

Schritt 2: Gib nun deine Kontaktdaten, medizinischen Befunde, Blutgruppe und was sonst noch gefragt ist ein.

Schritt 3: Achte darauf, dass der Notfallpass für den Sperrbildschirm aktiviert ist. Dadurch werden deine Daten auch angezeigt, wenn dein iPhone gesperrt ist. So können Rettungskräfte oder Passanten, die in einem Notfall helfen die Angehörigen kontaktieren. Deshalb sollten diese Daten auch im Notfallpass angegeben sein.

Schritt 4: Klicke anschließend auf “Fertig” und schließe die Eingabe ab.

Auf den Notfallpass fremder Personen zugreifen

Doch was ist eigentlich, wenn du selbst nicht der Hilfsbedürftige bist, sondern Hilfe leisten musst? Kennst du dich dann aus? Gerade dann musst du natürlich wissen, wo du den Notfallpass einer anderen Person findest. Das ist aber ganz leicht.

Als erstes kümmerst du dich selbstverständlich um die Person selbst. Das hat oberste Priorität. Dann rufst du einen Notarzt oder andere Rettungskräfte. Das kannst du selbstverständlich mit deinem eigenen Smartphone machen. Anschließend schaust du nach dem iPhone der betreffenden Person. Um nun zu sehen, ob sie einen Notfallpass hat, klickst du einmal auf den Homebutton. Das iPhone dürfte sich dabei nicht entsperren, sondern den PIN fordern. Wenn du diesen Bildschirm siehst, steht unten links in der Ecke “Notfall”. Klicke den Schriftzug an und lasse dich auf die Seite mit der Tastatur für Notrufnummern leiten. Solltest du kein eigenes Handy dabei haben, kannst du auch darüber die Rettungskräfte rufen. Auf dieser Seite befindet sich ebenfalls unten links der Link für den Notfallpass. Klickst du ihn an, öffnet er sich und du kannst die Daten einsehen.

Den eintreffenden Rettungskräften solltest du diese Daten auf jeden Fall zeigen. Sie können dann von unterwegs oder aus dem Krankenhaus die Angehörigen verständigen und haben die wichtigsten medizinischen Daten auf einen Blick.

Quellen:
apple.com
giga.de
iphone-tipps.de

Apple speichert gelöschte Verlaufsdaten aus Safari in der Cloud

Jeder Nutzer mit Safari arbeitet, hat sicher schon mal den Verlauf gelöscht. Viele wissen aber nicht, dass die Daten auf den Servern von Apple auch danach noch für einige Zeit gespeichert werden. Inzwischen sind es nur noch zwei Wochen.

Das Daten gespeichert werden ist weithin bekannt. Allerdings wissen die wenigsten Nutzer, wie lange und welche Daten aufgehoben werden. Die Verlaufsdaten von Apples Browser “Safari” werden in der Cloud festgehalten. Apple behält die Daten weiterhin, selbst wenn der Nutzer sie gelöscht hat. Früher lagen die Verlaufsdaten mehrere Monate auf den Servern bei Apple. Inzwischen werden sie nach zwei Wochen endgültig gelöscht.

Für diese Daten hatte das Unternehmen auch einen eigenen Namen. Sie wurden mit dem Vermerk “Tombstone” (Grabstein) versehen. Dadurch war dem System klar, dass diese Daten gelöscht werden. Doch warum wurden sie dann noch länger gespeichert? Das ist recht schnell erklärt. Viele Nutzer haben verschiedene Geräte, die miteinander verbunden sind. Damit alle Geräte wissen, welche Daten gelöscht werden müssen und nicht mehr angezeigt werden dürfen, wurden die Verlaufsdaten aufgehoben. Das passiert inzwischen aber nur noch zwei Wochen. Danach werden sie komplett gelöscht.

Elcomsoft gibt Stellungnahme ab

Die Frage nach der Dauer der Speicherung haben auch einige Vertreter der Presse an Apple gestellt. Der Konzern gab dazu aber keine Stellungnahme ab. Elcomsoft, eine Firma für Datenextrahierung, hat sich an die Vertreter gewandt und erklärt, dass es sich dabei um ein Versehen gehandelt hat. Apple habe die Serverhandhabung geändert und die Daten werden, wie gesagt, nach innerhalb von zwei Wochen gelöscht.

Über den Datenschutz muss sich aber niemand Sorgen machen. Auf diese Daten konnte man nur zugreifen, wenn man die dazugehörige Apple ID und das entsprechende Passwort besitzt. Gelöschte Daten können nicht einfach so wiederhergestellt werden ohne eine teure Software, wie beispielsweise von Elcomsoft. Unbefugten Personen ist es also kaum möglich, solche Daten einzusehen.

Quellen:
giga.de
prnewswire.com

iPhone 8: Erste Teile gehen in die Produktion

Apple könnte schon bald mit der Produktion der ersten Teile für das iPhone 8 beginnen. Im September wird das neue Flaggschiff voraussichtlich vorgestellt. In der Vergangenheit hat Apple noch nie so bald mit der Produktion begonnen. In diesem Jahr scheint es aber etwas anders zu laufen.

Glaubt man den neuesten Gerüchten, soll Apple schon bei seinen Zulieferern angefragt haben, ob die Produktion für die Testversionen schon eher beginnen kann. Das bezieht sich aber nur auf bestimmte Teile des neuen iPhone 8. Besonders die Chips könnten noch im ersten Quartal produziert werden. Digitimes berichtet außerdem, dass die Panels für das OLED-Display schon Anfang des zweiten Quartals in Produktion gehen werden. Die Ankündigung, dass Apple seine Produktion schon eher beginnen möchte, kam schon Anfang Februar auf.

Der Preis wird steigen

Experten rechnen im Herbst nicht nur mit einem neuen iPhone 8, das eventuell auch iPhone X heißen könnte. Das klingt aber eher unwahrscheinlich. Daneben soll es laut berichten auch ein iPhone 7s und 7s Plus geben. Die neuen Modelle sollen besser gegen Wasser und Schmutz gerüstet sein. als das bisher noch das iPhone 7 ist. Außerdem werden alle drei iPhones mit kabellosem Laden ausgestattet sein.

Zum Jubiläum wird sich Apple sicher etwas besonderes einfallen lassen. Glaubt man den Gerüchten, plant das Unternehmen beim iPhone 8 eine Rückseite aus Glas. Wie viel an dieser Meldung dran ist, ist fragwürdig. Gewaschen hat sich dafür aber auch der Preis. Das iPhone 8 wird zum Start über 1000 Euro kosten. Deutlich mehr als iPhone 7s und 7s Plus. Genaueres werden wir aber bis zum Herbst sicher erfahren, auch wenn wir auch in diesem Jahr nicht mit Bestätigungen rechnen dürfen.

Quellen:
digitimes.com
curved.de

Akku mit langer Haltbarkeit

Du fragst dich auch schon, warum es noch keinen Akku gibt, der länger als zwei Jahre halten kann? Kaum eine Branche entwickelt sich so schnell wie die Smartphone-Branche. Doch an der Akkulaufzeit hat sich seit Jahren nichts geändert. Jetzt gibt es vielleicht Neuigkeiten.

Glaubt man Engadget, so haben die schlauen Köpfe an der Harvard John A. Pauls School of Engineering einen Fortschritt erzielt. Akkus sind in der heutigen Zeit in so vielen Geräten, dass wir nur schwer ohne sie auskommen. In den Meisten von ihnen lebt der Akku wesentlich länger, als zwei Jahre. Doch warum ist das bei den Smartphones nicht möglich?

Die Erfolgsmeldung bezieht sich auf eine längere Laufzeit für Akkus. Ob es allerdings auch etwas für Smartphones ist, ist nicht klar. Die Forscher um die beiden Professoren Michael Aziz und Roy Gordon haben einen großen Fortschritt in diesem Bereich erreicht. Die meisten Akkus enthalten Lithium-Ionen. Die sind nicht besonders umweltfreundlich und halten nur auf bestimmte Zeit. Mit jeder Aufladung verringert sich die Aufnahme an Energie. Das soll sich mit einer neuen Technologie ändern. Die Forscher haben einen Akku entwickelt, der nach über 1000 Zyklen lediglich ein Prozent seiner Aufnahmefähigkeit verliert.

Besonderen Wert legen die Entwickler auf die Sicherheit. Die sei durch die in Wasser gelösten Elektrolyte wesentlich höher. Zum einen ist die Produktion deutlich günstiger, weil keine extra Schutzschicht integriert werden muss und zum anderen sind die Gefahren einer auslaufenden Batterie deutlich geringer.

Für Smartphones nicht geeignet

Die Forscher haben einen guten neuen Ansatz gefunden – allerdings nicht für Smartphones. Das Problem: Die entwickelten Batterien enthalten Flüssigkeit. Das bedeutet, um die nötige Energie aufnehmen zu können, muss das Wasser zirkulieren. Dazu werden Pumpen, Kreisläufe und andere technische Geräte benötigt. Das ist für Smartphones und Computer aber keine Option. Die Installation wäre zu groß und aufwendig.

Jedoch ist die Forschung nicht umsonst. Interessant sind die Ergebnisse aber für die Energiegewinnung durch die Sonne. Diese Energie könnte endlich gespeichert werden. Dann kann damit nachts ein Smartphone wieder aufgeladen werden.

Quellen:
seas.harvard.edu
engadget.com

UAC-Anschluss bekommt von Apple die Freigabe

Hat der aktuelle Lightning-Anschluss bei Apple ausgedient? Der Konzern arbeitet an der Einführung einer neuen Übertragungsbuchse – UAC. Doch was ist besser an dieser Buchse?

Der Name des neuen Anschlusses spricht schon für sich. Ultra Accessory Connector nennt sich die Neuheit bei Apple. Dabei handelt es sich nicht direkt um einen neuen Anschluss, sondern vielmehr um eine Erweiterung. Er ist für Zubehör gedacht. Das gute dabei ist, dass er auch USB-C bei Android Geräten nicht überflüssig macht, sondern ebenso für beide Schnittstellen eine Lösung bietet. Du kannst deine Gadgets also sowohl mit Lightning, als auch mit USB-C Anschluss verbinden.

Der Aufbau und das Design sind aber nicht komplett neu von Apple entwickelt worden. Er ist angelehnt an die Ultra-mini-USB-Anschlüsse, die beispielsweise bei Kameras für die Übertragung der Dateien verwendet werden. Apple nimmt diesen Anschluss in sein Made for iPhone-Programm auf. In diesem MFI befinden sich noch andere Anschlüsse. Für die Partner und Hersteller von Apple, die für Zubehör verantwortlich sind, bedeutet das genaue Richtlinien zum neuen Anschluss. Mit einhergeht aber ebenso die Sicherheit, dass der neue Anschluss auch eingesetzt und verwendet wird. Das große Plus des neuen UAC ist die geringe Größe. Sie bietet den Herstellern anderer Geräte neue Möglichkeiten den gesparten Platz für andere Dinge zu verwenden.  

Verwendung bei Kopfhörern

Doch wo wird Apple diesen Anschluss auch einsetzen? Vorerst beschränkt sich das Einsatzgebiet auf die Kopfhörer. Apples Manager haben hier schon mit den Kophörer-Herstellern gesprochen und ihnen den Anschluss nahegelegt. Der UAC-Anschluss bietet hier einen Ausweg, wenn nicht auf Bluetooth gesetzt wird. Das iPhone 7 besitzt keinen Klinkenanschluss mehr. Dafür sucht Apple einen neuen Weg. Natürlich ist auch die Übertragung per Lightning möglich, aber mit einem solchen Anschluss lässt sich der Kopfhörer nur für Apple Produkte nutzen.

Nicht anders sieht es bei Android aus. Auch hier gehen die Überlegungen in Richtung Bluetooth und auch hier besteht das Problem, dass der USB-C-Anschluss eben nicht mit anderen Geräten kompatibel ist. Der UAC-Anschluss bietet also für beide Lager einen Ausweg und ist gerade für den Verbraucher ein echtes Plus. Geräte mit UAC können sich also mit den verschiedenen Anschlüssen verbinden und es muss nicht mehr darauf geachtet werden.

Quellen:
curved.de
apple.com

Apple verhilft diesem Song zu grandiosem Erfolg

Apple hat einem eher unbekannten Song mal wieder zu den Ohren der Welt verholfen. Durch den Werbespot für die AirPods wurde der Song der Band Marian Hill weltweit zu einem wahnsinnigen Erfolg.

“Down” heißt das Lied von Marian Hill, dass inzwischen auf der ganzen Welt Hörer gefunden hat. 101.000 Mal wurde der Hit aus dem Werbespot bis jetzt heruntergeladen. Das Magazin Billboard hat diese Zahlen veröffentlicht und beruft sich dabei auf Nielsen Music.

Die Zahlen sprechen eine eindeutige Sprache. In den Billboard Top 40 hat der Song mächtig zugelegt. 22.000 Mal verkaufte sich “Down” in den fünf Tagen nach der Veröffentlichung und in der folgenden Woche waren es 34.000 weitere Downloads.

Das ist aber nur der Anfang. Sehen wir uns die Streaming-Zahlen an, wird der Unterschied noch deutlicher. Hier wurden in den ersten fünf Tagen 1,6 Millionen Streams gemessen. Die stehen in keiner Relation zu den 89.000 Streams, bevor der Werbespot auf den Markt kam.

Auch die Band ist überrascht

Die Band selbst ist auch überrascht, wie die Sängerin Samantha Gongol preis gibt. “Man hofft das natürlich, aber wir haben sicher nicht damit gerechnet, dass das so in die Höhe schießt”, sagt sie.

Nebenbei kommen dadurch auch einige öffentliche Auftritte rein, die der Band weitere Bekanntheit einbringen dürften. In Jimmy Fallons Late-Night-Show haben die Künstler den Anfang gemacht. Glaubt man den Gerüchten, gibt es auch schon den ein oder anderen Großen aus der Branche, der gerne mit den beiden zusammenarbeiten möchte.

Quellen:
giga.de
billboard.com
marianhillmusic.com