Erste Bilder aus dem Inneren des Campus 2

Apples neuer Hauptsitz wird so langsam aber sicher fertiggestellt. Die Baumaßnahmen neigen sich dem Ende und Anfang des kommenden Jahres, sollen die ersten Mitarbeiter ihre Büros beziehen.

Bild: macg.co

Apple hat seinen Mitarbeitern per Mail die ersten Bilder mit dem Innenleben des neuen Gebäudes gezeigt. So sehen sie, wie ihre neuen Arbeitsplätze aussehen. Die ersten Angestellten sollen schon Anfang des kommenden Jahres ihre Arbeit dort aufnehmen.

Nach den vielen Aufnahmen durch Drohnenflüge sind das die ersten Bilder aus dem Inneren. Es ist schon beeindruckend, was hier auf die Beine gestellt wurde.

Nach Informationen von mac generation (via MacRumors) handelt es sich bei den Bildern um eine interne Mitteilung an die Mitarbeiter. Nach Angaben von Apple arbeiten rund 5.200 Mitarbeiter an diesem Projekt.

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Auf den Bildern ist einiges zu sehen. Beispielsweise das Atrium, in dem sich später auch das hauseigene Café “Caffé Macs” befinden wird. Für die 10 großen Glastüren, die den Eingang schmücken, wurde extra ein eigener Kran entworfen, der die Scheiben anbringen kann. Das zeigt schon die Dimensionen, mit denen hier gebaut wird.

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Apple hat außerdem wie schon im Apple Store in San Francisco dafür gesorgt, dass sich diese 10 rießigen Türen komplett öffnen lassen.

Bild: macg.co

Dieses Bild zeigt den notwendigen Mechanismus, um die Türen komplett öffnen zu können.

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Die Stützpfeiler bekommen eine Stahlummantelung. Diese sind 3 mm stark, wiegen jeweils 500 Kilogramm und an jeder Säule werden vier davon angebracht.

Bild: macg.co

Hier sieht man eine solche Ummantelung.

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Für besseres Licht wurden im Atrium extra große Nischen für die Fenster eingeplant. So will Apple das Tageslicht nutzen und nicht immer auf künstliches Licht angewiesen sein.

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Draußen gehen derweil die arbeiten am weitläufigen weiter. Vor allem Bäume werden in einer Vielzahl gepflanzt, um den Campus 2 in eine natürliche Umgebung zu integrieren.

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Die ausgewachsenen Bäume müssen ebenfalls mit Kränen an ihre endgültige Position gebracht werden.

Wenn du noch mehr Bilder sehen möchtest, klick dich einfach mal bei MacRumors oder Mac Generation durch.

Quellen:
giga.de
macg.com
macrumors.com

Kinofilme bei iTunes kurz nach Kinostart?

Apple möchte Kinofilme schneller im eigenen Store bereit stellen. Dazu verhandelt das Unternehmen derzeit mit den Rechteinhabern. Filme sollen schon wenige Tage nach Kinostart dem Nutzer in iTunes zur Verfügung stehen und nicht erst Monate danach.

Wer Filme lieber daheim auf der Couch genießt, als ins Kino zu gehen, für den könnte es bald eine Lösung aus dem Hause Apple geben. Der Konzern möchte Kinofilme direkt nach erscheinen für seine Kunden zur Leihe bereithalten.

Laut Bloomberg laufen derzeit Verhandlungen zwischen den Verantwortlichen von Apple und Warner Bros., 21st Century Fox und Universal Pictures. Das IT Unternehmen möchte Kinofilme schon zwei Wochen nach dem Start bei iTunes zur Verfügung stellen.

Interessant wäre eine solche Regelung für beide Seiten. Die Hollywood-Konzerne bekommen dadurch eine beträchtliche Summe an Festeinnahmen und iTunes würde sich durch diese exklusiven Inhalte deutlich von der Konkurrenz absetzen.

Kosten wären extrem hoch

Die sinkenden Kinozahlen und der Rückgang der Nutzer, die für Streaming-Dienste bezahlen könnte die Rechtinhaber über diesen Vorschlag ernsthaft nachdenken lassen. Durch diesen Schritt hätten sie schon vorab einen festen Betrag eingenommen und iTunes könnte die Filme exklusiv als erster Dienst anbieten. Wie teuer die Nutzung am Ende aber für den Kunden wird, bleibt abzuwarten. Fakt ist aber, dass es sicher nicht billig wird. In Zahlen ausgedrückt wären das Preise zwischen 25 und 50 Euro.

Schwierigkeiten sehen Insider allerdings noch bei der Sicherheit. Es ist einfacher Filme daheim abzufilmen und sie ins Netz zu stellen, wie im Kino, wo man leicht erwischt werden kann. Auch um diese Sicherheitsvorkehrungen geht es bei den Verhandlungen. Wir dürfen gespannt bleiben, zu welchem Ergebnis die Parteien kommen werden.

Quellen:
giga.de
itunes.com
bloomberg.com

So ersetzt Apple die Geldbörse

Apple sorgt dafür, dass wir so wenig wie möglich mit uns tragen müssen, wenn wir unterwegs sind. Das gilt beispielsweise bei Bargeld. Mit Apple Pay soll das eines Tages abgeschafft werden. Doch ist das auch für Dokumente wie Pass und Führerschein möglich?

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Ein Interview mit Jennifer Bailey, ihres Zeichen Vizepräsidentin im Bereich Apple Pay, gab genau über diese Frage Aufschluss. Hierbei ging es auch um die weiteren Entwicklungen.


Apple hat mit der App “Wallet” (deutsch: Portemonnaie) schon eine entsprechende Anwendung geschaffen, die in den nächsten Jahren weiterentwickelt werden soll. Aktuell können dort schon wichtige Dokumente wie Flugtickets, Kreditkarten, Veranstaltungstickets und Coupons gespeichert werden. Geplant ist, dass diese App zukünftig die Geldbörse, in der die meisten Menschen noch mehr Dokumente wie Führerschein und Ausweis aufbewahren, ersetzen wird.

Bailey nennt in diesem Interview keine Details oder konkrete Pläne, gibt aber zu, dass das Unternehmen über alles nachdenke, was sich im Portemonnaie befinde. Das klingt schon nach einer klaren Linie. Apple überlegt sich sicher, wie solche Dokumente sicher gespeichert und genutzt werden können. Das iPhone wird also in der Zukunft eine noch wichtigere Rolle spielen. Hier ist allerdings entscheidend, dass Apple ein solches Unterfangen nicht alleine bewerkstelligen kann. Die Zusammenarbeit mit den Behörden ist ein Muss.

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Was Apple Pay betrifft, gibt es für Deutschland keine neuen Informationen. Wir warten weiterhin auf den Start. Wann genau das sein wird, ist noch nicht klar. Apple steht noch immer in Verhandlungen mit den Banken. Erst dann wird das System auch in unserem Land eingeführt. Zuletzt kam am 1. Dezember Spanien hinzu. Auch in Großbritannien und Frankreich kann das Bezahlsystem schon genutzt werden.

Quellen:
giga.de
apple.com
recode.net

Das sind die Apps 2016

Jedes Jahr kommen unzählige neue Apps raus. Wir haben uns angesehen, welche im Jahr 2016 die beliebtesten Applikationen waren. Sicher hast du auch einige davon.

Download

Apple hat die iTunes-Zahlen bekannt gegeben. Darunter stehen die am meisten geladenen Apps des Jahres 2016. Dazu haben sie die App des Jahres gekürt. Schon im Sommer auf der WWDC, der Entwicklerkonferenz, wurden verschieden Anwendungen ausgezeichnet.

Die meistgeladenen kostenlosen Apps

Platz 1: Der WhatsApp Messenger ist unangefochten an der Spitze. Seit der Nachrichtendienst zudem kostenlos ist, führt quasi kein Weg daran vorbei.

Platz 2:  Der geht in diesem Jahr an die Pokémon-App. Diese wurde in der relativ kurzen Zeit so oft geladen, dass es Silber in der Jahresbilanz gelangt hat.

Die restlichen Plätze:

  1. YouTube (Google, Inc.)
  2. Snapchat (Snapchat, Inc)
  3. Messenger (Facebook, Inc.)
  4. Instagram (Instagram, Inc.)
  5. Facebook (Facebook, Inc.)
  6. Google Maps (Google, Inc.)
  7. Spotify Music (Spotify Ltd.)
  8. eBay Kleinanzeigen (Marktplaats BV)

Die meistgeladenen kostenpflichtigen Apps

Platz 1: Hier steht Blitzer.de Pro. Da zeigt sich, was die deutschen iPhone-Nutzer bewegt ;-) Die Applikation, die auf Blitzer aufmerksam macht und davor warnt, kostet 99 Cent.

Platz 2: Auf diesem Rang landet die Nachrichtenapp Threema. Für Sicherheit geben die Kunden eben gerne Geld aus. 2,99 € kostet die App.

Die restlichen Plätze:

  1. Face Swap Live (Laan Labs)
  2. 7 Min Workout – 7-Minuten-Trainingseinheit (Fitness Guide Inc)
  3. Facetune (Lightricks Ltd.)
  4. Minecraft: Pocket Edition (Mojang)
  5. Enlight (Lightricks Ltd.)
  6. Flightradar24 – Flight Tracker (Flightradar24 AB)
  7. Plague Inc. (Ndemic Creations)
  8. Runtastic PRO GPS Laufen, Walken, Joggen, Fitness & Marathon Training (runtastic)

Quellen:
giga.de
appstore.com

Apple Music meldet 20 Millionen Kunden

Apple Music ist weiter auf dem Vormarsch. Inzwischen zählt der Streaming-Dienst 20 Millionen Kunden und wächst kontinuierlich weiter. Auch die Richtung will der Anbieter aus den USA beibehalten und setzt weiterhin auf Exklusive Inhalte.

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20 Millionen Kunden für Apple Music

Apple Music erfreut sich weiterhin steigender Beliebtheit und holt auf den Konkurrenten Spotify auf. Dennoch klafft eine große Lücke zwischen beiden Diensten. Der schwedische Anbieter hat noch klar die Nase vorne und ist Marktführer in Sachen Musikstreaming. Soweit ist Apple Music noch nicht. Dennoch geht es stetig bergauf für das amerikanische Pendant zu Spotify.

Bei der Vorstellung des iPhone 7, Mitte September, hatte Apple Music 17 Millionen Kunden. Jetzt, drei Monate später, sind es 20 Millionen. Das bedeutet einen Zuwachs von 3 Millionen innerhalb der letzten drei Monate. Auch Spotify, das mit 40 Millionen Nutzern aufwarten kann, vergrößert sich stetig.

Die Richtung stimmt

Der Trend also stimmt bei Apple Music. Diesen Weg will das Unternehmen weitergehen. Dabei setzt es vor allem auf exklusive Inhalte. Damit sollen Interessenten angelockt und gebunden werden. Das Konzept haben die Amerikaner aber nicht allein. Auch Spotify setzt auf dieses Konzept. Beide Seiten wollen den Nutzern einen einmaligen Vorteil bieten.

Apple Music hat es sich außerdem zum Ziel gemacht, “ein Zuhause für Musiker” zu werden. Vorbild dabei ist MTV in den 80er und 90er Jahren. Dazu muss sich der Dienst aber deutlich mehr von der Konkurrenz absetzen.

Bestes Beispiel dafür ist die Veröffentlichung des Albums von “Chance the Rapper”. Dieser hat sein neues Album exklusiv auf Apple Music veröffentlicht. Dabei war es auf Anhieb in den TOP 10 der Billboard Charts. Das ist eine absolute Neuheit.

Apple Music hat sich seit Sommer letzten Jahres sehr gut etabliert. Jüngst ist der Dienst auch eine Partnerschaft mit der Telekom eingegangen. Dadurch können Telekom-Kunden den Dienst 6 Monate gratis nutzen. Apple Music hat also scheinbar einiges richtig gemacht.

Quellen:
giga.de
9to5mac.com

iOS 10.1.1 sorgt für Probleme bei der Akkulaufzeit

Seit Apple das letzte iOS Update 10.1.1 herausgebracht hat, haben sich viele Nutzer gemeldet, die ein Problem mit der Akkulauzeit haben. So sollen sich Geräte vermehrt ausgeschaltet haben, obwohl sie beispielsweise noch 20 oder 30 Prozent Akku hatten.

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In den verschiedenen sozialen Netzwerken und auf mehreren Diskussionsforen häufen sich die Stimmen über Probleme mit dem Update iOS 10.1.1. Viele Nutzer haben ein Problem mit dem Akku festgestellt. Die Akkulaufzeit verkürzt sich demnach extrem. Vielen ist das erst zeitverzögert aufgefallen oder sie sind erst durch andere Nutzer darauf aufmerksam geworden. Das Update kam am 13. September heraus. Seit dem treten die Schwierigkeiten auf.

In welcher Form das auftritt ist aber unterschiedlich. In den meisten Fällen geht das iPhone einfach aus –  obwohl noch 30 Prozent angezeigt werden. Bei anderen Nutzern wiederum wird der Strom des Akkus schneller aufgebraucht. Auch die Intensität des Problems differenziert von iPhone zu iPhone. Dabei spielt auch das Modell keine entscheidende Rolle.

Beheben wird Apple das Problem sicher mit einem neuen Update. iOS 10.2 steht auch schon in den Startlöchern. Die ersten Nutzer haben die Beta-Version auch schon auf ihren Geräten. Hier soll das Problem allerdings teilweise weiterhin bestehen. Bis die endgültige Version aber veröffentlicht wird, hat Apple noch ein bisschen Zeit, um die Schwierigkeiten in den Griff zu bekommen.

Quellen:
giga.de
apple.com

Netflix Inhalte jetzt auch offline verfügbar

Netflix hat reagiert und einen wichtigen Schritt gemacht: Der Dienst bietet ab sofort eine Download-Funktion an. Damit können Filme und Serien heruntergeladen und offline angeschaut werden.

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Wie bei Spotify oder ähnlichen Streaming-Diensten lassen sich jetzt auch Inhalte bei Netflix herunterladen und offline anschauen. Damit geht der Dienst einen wichtigen Schritt und dürfte mit dieser Funktion viele neue Kunden gewinnen. Netflix schließt mit diesem Schritt zu Amazon Prime auf, wo diese Funktion schon eingebaut ist. Viele Kunden hatten das zuletzt sehr bemängelt und Netflix hat nun reagiert.

Dabei sah es eigentlich nicht so aus. Cliff Edwards, Technik-Chef von Netflix, hatte noch 2014 in einem Interview verlauten lassen, dass es niemals Daten offline geben wird. Jetzt hat sich der On-Demand-Dienst aber zu einem Strategiewechsel entschlossen.

Der Schritt ist aber logisch und notwendig, da der Dienst ansonsten Kunden verlieren würde. Es ist notwendig, seine Daten auch offline anzubieten. Andernfalls werden andere Streaming-Dienste kommen, die genau diese Download-Funktion anbieten und die Kunden abwerben.

Mit dem neuen Update kommt die Funktion auf dein iPhone. Die App von Netflix bietet dann unter dem Ordner “Meine Downloads” die heruntergeladenen Filme und Serien. Überraschend schnell ist der Download abgeschlossen und die Daten stehen zum Abspielen bereit.

Inhalte offline speichern

Aktuell ist es so, dass nicht alle Inhalte offline gespeichert werden können. Beispielsweise “The Walking Dead” oder “Interstellar” lassen sich momentan noch nicht abspeichern. Die Auswahl ist bekanntlich aber sehr groß. Und die Bibliothek der Inhalte, die offline gespeichert werden können, wird täglich größer. Das hängt meist noch an Lizenzverträgen.

Download für alle Abonnements

Wer jetzt Angst hat, dass die Download-Funktion nur für höhere Abonnements bereit steht, kann aufatmen. Auch mit der kostenfreien Version können Inhalten gespeichert und offline angesehen werden. Mit den nächsten Updates für iOS und Android steht das neue Feature bereit. Windows soll in den nächsten Wochen folgen.

Quellen:
giga.de
netflix.de

So verhält sich das iPhone 7 im Säurebad

iPhone Nutzer lasse sich ja viel einfallen, um die Geräte zu testen. Ein YouTuber hat das iPhone 7 vor die scheinbar schwierigste Aufgabe gestellt. Das iPhone hat ein Säurebad genommen und sich überraschend gut geschlagen.

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Auf YouTube findet man die skurrilsten Sachen und Aktionen. Vor allem auch zum neuen iPhone 7. Die Geräte mussten schon einiges über sich ergehen lassen. Stürze aus übertriebenen Höhen oder Tauchgänge auf unbestimmte Zeit. Jetzt aber hat sich der YouTuber TechRax was neues einfallen lassen und einem iPhone 7 ein Säurebad spendiert.

Mit Fluor-Antimonsäure möchte der Tester dem Gerät an die “Eingeweide” und sehen, was es aushält. Die Säure ist eine der stärksten bekannten Verbindungen. In Gedanken wird das iPhone in Sekunden dahin schmelzen und sein Innerstes offenbaren, wie man das aus Filmen kennt. Aber entspricht das auch der Realität?

In der Realität sieht vieles anders aus. In dem Video sehen wir, dass erst einmal überhaupt nichts passiert. Nach 12 Stunden ist die Farbe ab, das wars aber auch schon. Wer in das Innere des iPhone 7 sehen möchte, wird hier leider enttäuscht.

Auch nach mehrfacher Zugabe von verschiedenen anderen Verbindungen und Säuren löst sich das iPhone 7 keinesfalls auf. Nach einem kurzen Ladevorgang geht es sogar wieder an und fährt vollständig hoch. Die Beschädigungen an Vorder- und Rückseite scheinen nicht weiter zu stören. Rein vom Äußerlichen dürfte das Gerät nicht mehr zu gebrauchen sein, aber das Innenleben scheint nichts abbekommen zu haben.

Wurde geschwindelt?

Liest man sich die vielen Kommentare durch, kommen bei einigen Zuschauern zweifel ob der Echtheit der Säure auf. Echte Fluor-Antimonsäure ist in der Tat nichts, womit man spielen sollte und man sollte sie auch nur mit entsprechender Schutzkleidung verwenden. Ansonsten verursacht sie Schädigungen am Körper. Leider können auch wir nicht sagen, ob hier die echten Chemikalien verwendet wurden.

Quellen:
giga.de
youtube.de

Erstattung bei Multi-Touch-Fehler des iPhone 6 Plus

Der Apple-Support hat eigens für die Probleme mit dem Multi-Touch-Display beim iPhone 6 Plus eine Seite eingerichtet. Falls du von dem Fehler betroffen bist, kannst du das machen…

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Das iPhone 6 Plus macht derzeit Probleme mit dem Multitouch nach mehrmaligem Aufkommen auf einem harten Gegenstand. Das darf natürlich nicht so einfach passieren.

Apple bietet die Reparatur in den eigenen Läden oder in autorisierten Geschäften an. Dafür ist eine Servicegebühr von 167,10 € fällig.

Apple selbst schreibt betreffende Personen an, um eine Rückerstattung zu vereinbaren.

Wer denkt, dass er ein solches Problem hatte, eine Reparatur hat machen lassen und nun nicht von Apple kontaktiert wurde, kann selbstverständlich bei Apple nachfragen. Eventuell hängt die Reparatur ebenfalls mit diesem Fehler zusammen. Auch in diesem Fall würde Apple die Servicegebühr erstatten.

Selbstverständlich dürfen die Geräte keine anderweitigen Displayschäden haben. Sie bekommen für Ihr Gerät die Differenz von Kaufbetrag und Servicegebühr ausgezahlt.

Genauere Informationen finden Sie auf der betreffenden Seite von Apple. Hier können Sie auch die entsprechenden Serviceoptionen wählen und weitere Schritte einleiten.

Quelle:
apple.com

Dein iPhone kann auch ohne Code geknackt werden – so schützt du dich!

Es gibt eine neue Sicherheitslücke, mit der es möglich ist, ein fremdes iPhone zu hacken und an die Daten des Nutzers zu kommen.

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Die erste Stufe sein iPhone zu schützen ist die Installation eines Sicherheitscodes. Eigentlich sollte es sehr schwer sein, diesen Code zu knacken. Jetzt wurde aber bekannt, dass es eine einfache Methode gibt, den Sicherheitscode zu umgehen und an die Daten eines fremden iPhones zu kommen. Selbst die Einrichtung des TouchID ändert nichts daran.

Von iOS 8 bis einschließlich iOS 10.2 Beta 3 besteht dieser Sicherheitsfehler. Jeder kann dadurch das iPhone eines fremden knacken, ohne, dass er den Sicherheitscode des iPhones kennt. Siri dient dabei als diese Lücke.

Das Loch im Sicherheitssystem wurde von EverythingApplePro und iDeviceHelps. Die sind jetzt mit einem Video an die Öffentlichkeit gegangen, um auf dieses Problem aufmerksam zu machen. Damit wollen sie bezwecken, dass Apple den Fehler ausmerzt und mit dem nächsten Update die Sicherheitslücke schließt.

Um ein iPhone zu hacken, genügt die Telefonnummer des zu hackenden iPhones und ein paar Minuten Zeit. Falls du die Nummer aber nicht hast, ist das auch kein Problem. Du drückst den Homebutton solange, bis sich Siri meldet und fragst dann:”Wer bin ich?” Siri wird dir dann die Nummer des iPhones sagen.

So umgehst du die Sicherheitssperre

Mit der Telefonnummer folgst du einfach diesen Schritten, um Zugriff auf die Daten des iPhones zu bekommen.

Schritt 1: Rufe mit deinem eigenen iPhone das fremde iPhone an. Ein FaceTime-Anruf tut es auch.

Schritt 2: Auf dem Bildschirm des Ziel-iPhones erscheint nun ein Nachrichtensymbol. Klicken es an, damit sie jetzt eine Nachricht zurückschreiben können.

Schritt 3: Als nächstes aktivierst du Siri, in dem du den Homebutten lange gedrückt hältst. Gib den Befehl “Voice Over einschalten”. Siri wird ihn ausführen.

Schritt 4: Gehen Sie zurück zum Nachrichtenbildschirm und tippen Sie doppelt auf die Leiste, in der Sie den Namen des Anrufers eingeben müssen, und halten Sie das, während Sie auf die Tastatur klicken. Es kann sein, dass das nicht beim ersten Mal gelingt. Wenn das der Fall ist, wiederholen Sie den Vorgang einfach, bis Sie einen Slide-In-Effekt sehen.

Schritt 5: Geben Sie Siri jetzt den Befehl “Voice Over ausschalten”. Dann kommen Sie zurück zu den Nachrichten und geben in die Leiste den ersten Buchstaben eines Namens ein. Tippen Sie auf das Info-Symbol und wählen Sie den Kontakt eines Anrufers aus.

Schritt 6: Jetzt haben Sie die Möglichkeit ein Foto auszuwählen. Dazu kommen Sie in die Foto-App des fremden iPhones und können alle Bilder ansehen, obwohl das iPhone noch im gesperrten Modus ist.

Schritt 7: Auf diese Weise können Sie jeden Kontakt auf dem iPhone auswählen und die dazugehörige Konversation ansehen und durchlesen.

So kannst du dich schützen

Bis Apple dieses Problem behoben hat, können sich iOS-Nutzer schützen, indem sie Siri auf dem Sperrbildschirm deaktivieren. Um das durchzuführen wählen Sie den Ordner Einstellungen >> TouchID & Passwort. Hier können Sie Siri für den Lockscreen deaktivieren. Nun kann Siri nur genutzt werden, wenn das iPhone entsperrt ist. Es kann so nicht mehr ohne den Code oder der Fingerabdruck benutzt werden. Apple ist der Fehler sicher schon bewusst. Daher kann man mit einer Lösung durch das nächste Update rechnen.

Quellen:
thehackernews.com
giga.de