Mit ARKit Ikea Möbel in den eigenen vier Wänden anzeigen lassen

Mit Apples iOS 11 und einer Augmented-Reality-Plattform plant Ikea das Kauferlebnis für den Kunden vollkommen zu verändern. Über eine AR-App lassen sich Möbel in den eigenen vier Wänden ansehen.

Ikea möchte der Pilotkunde für dieses Projekt mit Apple sein. Der Möbelhersteller plant eine große Innovation mit einer AR-App und dem neuen Betriebssystem iOS 11. Der zuständige Digital Transformation Manager Miachel Valdsgaard bestätigte Gespräche mit dem amerikanischen IT-Konzern. Es soll die erste App entstehen, durch die mit Hilfe der erweiterten Realität verlässliche Kaufentscheidungen getroffen werden können. Gerade bei der Einführung neuer Produkte sollte die App eine wichtige Rolle spielen.

Millimetergenaue Anpassung in die eigene Wohnung

Mit der fertigen App sollen Kunden die Möglichkeit haben, ihre Wohnung abfilmen zu können. In diese Aufnahmen werden die betreffenden Möbel dann eingeschoben und lassen sich in der gewünschten Farbe und Größe an den ausgewählten Platz stellen. Auch das Licht soll bei der millimetergenauen Anpassung den realen Verhältnissen entsprechen. Valdsgaard plant bei einer ersten Ikea-ARKit-App mit einer Produktvielfalt zwischen 500 bis 600.

Der schwedische Möbelriese arbeitet schon seit geraumer Zeit an einem solchen Modell. Es wurden wohl auch schon Apps fertiggestellt. Apples Lösung soll aber realistischer und genauer sein, als die bisher verwendete Technik. Das Projekt könnte auch deshalb sehr schnell Gestalt annehmen, weil Ikea von seinen Möbeln ohnehin 3D-Modelle anfertigt. Das ist Standard.

Cook sieht ganz neue Möglichkeiten

Apple-Chef Tim Cook sieht in der Technik völlig neue Möglichkeiten. Dabei hat er auch die Gespräche mit Ikea bestätigt und davon gesprochen, dass sich durch diese neue Technik die Kauferfahrung für den Kunden grundsätzlich ändert. ARKit erlaube es, Möbel und andere Objekte frei im Raum platzieren zu können. Mit Ikea will Apple den Anfang machen. Das System soll in Zukunft aber einen großen Markt haben und flächendeckend eingesetzt werde.

Die neue Ikea-App soll ab Herbst, zusammen mit iOS 11 auf den Markt kommen. Der Nutzer darf also gespannt sein, wie gut das System funktionieren wird. Es ist auch noch nicht klar, ob darüber auch direkt eingekauft werden kann. Wichtiger sehen die Hersteller aber erstmal die Funktion, die Möbel im eigenen Heim “zu sehen”.

Quellen:
heise.de

iPhone 8: Schutzhülle zeigt mögliches Design

Viele Gerüchte ranken sich um das Display des neuen iPhone 8. Wie randlos wird es werden? Das Design der neuen Schutzhülle befeuert die Gerüchte, dass es ein randloses iPhone 8 geben wird.

Jedes Jahr, wenn das erste neue iPhone in die Läden kommt, gibt es dazu schon das passende Zubehör. Apple gibt an die Hersteller dieser Teile schon Monate vorher die Pläne für das neue Gerät, damit diese ihrerseits die Produkte anpassen können. Das lässt sich der IT-Riese aus den USA gut bezahlen und offiziell ist das auch nie passiert.

Dennoch kann es passieren, dass falsche Pläne verwendet werden oder Apple kurzfristig Änderungen vornimmt, die dann nicht mehr im Zubehör eingeplant werden können. Zum gleichen Zeitraum im letzten Jahr waren schon Hüllen für das iPhone 7 Plus auf dem Markt, die eine größere Aussparung für die Dualkamera hatten. Ebenso wurde für den Smart Connector Platz gelassen, der aber am Ende nicht verbaut wurde.

Video zeigt neue Hülle des iPhone 8

Aus diesen Gründen ist auch durch die Erscheinung dieser Hülle für das iPhone 8 keine Garantie für das finale Design des iPhone 8. Dennoch sind solche Enthüllungen immer auch ein Indiz für das kommende Produkt. Selbst ausgedacht haben sich die Hersteller des Zubehörs die Form und das Design sicher nicht. Bemerkenswert an der Hülle ist vor allem der schmale Rand an der oberen Seite der Hülle. Platz lässt der Hersteller hier nur für das Nötigste: FaceTime-Kamera, Abstandssensor, Lautsprecher und wohl den neuen 3D-Umgebungssensor. Diese Funktionen sind sozusagen ins Display eingebettet.

 

Die freie Fläche links und rechts neben dieser Einbuchtung könnte Apple für die Anzeigen von Signal- und Empfangsstärke und Akkulaufzeit nutzen. Einzig die Uhrzeit kann dann nicht mehr wie gewohnt in der Mitte stehen. Ob diese Anordnung sinnvoll ist oder nicht, darüber lässt sich selbstverständlich streiten. Wir sind gespannt und freuen uns auf das neue iPhone 8.

Quellen:
giga.de
macrumors.com

Datenvolumen in Deutschland sehr teuer

Schon seit Jahren gibt es den Streit zwischen Verbraucherschützern und den Mobilfunkkonzernen: Wie viel Datenvolumen bekomme ich für 30 Euro? Laut einer Studie des Marktforschungsinstituts Statista liegen wir bei diesem Ranking auf dem letzten Platz. Aber warum?

Was kostet eine Datenflatrate im Monat bei der Telekom? 200 Euro im Monat. Das muss ein Verbraucher zahlen, damit er ohne Limit Surfen kann. In verschiedenen Nachbarländern, bekommt man das schon für 35 Euro. Die deutschen Mobilfunktarife sind im Vergleich sehr teuer. Das hat einige Gründe.

Mobilfunkanbieter müssen Lizenze kaufen

In Deutschland können die Anbieter nicht einfach die bestehenden Netze nutzen, sondern müssen zuvor Lizenzen dafür kaufen. Der Staat lässt sich diese Lizenzen vor allem von den drei großen Konzernen Telekom, O2 und Vodafone sehr gut bezahlen. 5,1 Milliarden Euro kamen so im letzten Jahr an Einnahmen zusammen. In anderen Ländern fallen diese Gebühren nicht an. Dort können die Netze kostenlos genutzt werden. Der Bund fördert damit den Ausbau des Breitband- und Festnetzes, doch die Unternehmen holen sich diese Gelder natürlich von den Kunden wieder.

Größeres Land – mehr Einwohner

Aber nicht nur das ist der Grund, wie Telekom Sprecher Dirk Wende angibt. Es richte sich auch nach der Anzahl an Funkmasten, die aufgestellt werden müssten. In Deutschland ist die Einwohnerzahl und die Bevölkerungsdichte höher, wie in den Nachbarstaaten. Dadurch kommen auf gleicher Fläche mehr Nutzer auf einen Funkmast. In Finnland beispielsweise gibt es mehr Flächen, in denen kaum Menschen leben. Dort genüge ein Mast auf 10-20 Kilometer, so Wende. In Deutschland ist das kaum machbar.

Keine Förderung für Mobilfunk

Ein weiterer Punkt ist die staatliche Förderung. Diese beschränkt sich derzeit auf den Ausbau des Festnetzes. Für den Mobilfunkausbau sind die Unternehmen selbst verantwortlich. Auch das ist in vielen Nachbarstaaten anders. Der Stellenwert des Festnetzes ist in Deutschland bedeutend höher, da noch so viele Haushalte einen besitzen. In Finnland wird deutlich mehr auf den Mobilfunk gesetzt. Dort laufen deshalb auch die staatlichen Gelder hin.

Hohe Kosten ergeben Sinn

Der Aufbau und Unterhalt eines Mobilfunknetzes ist keine günstige Angelegenheit. Auch hier müssen die Unternehmen tief in die Tasche greifen. Zusätzlich hat die Bundesnetzagentur den Konzernen die Vorgabe gestellt, 98 Prozent der Haushalte mit mobilem Netz zu versorgen. Zu diesen Kosten kommt noch der fehlende Wettbewerb in Deutschland dazu. Es geht eben auch immer um Angebot und Nachfrage.

Datenroaming-Gesetz ändert nichts

Wer gedacht hat, er ist ganz schlau und kauft sich nach dem neuen Roaming-Gesetz eine SIM-Karte im Ausland, der hat sich getäuscht. Die Unternehmen prüfen genau, wo die Karte hauptsächlich genutzt wird. Gegebenenfalls verlangen sie einen Aufschlag oder sperren die Karte. Allerdings zeigt die Statistik auch, dass wir in Deutschland pro Kopf im Monat rund 0,9 Gigabyte Datenvolumen verbrauchen. So dringend haben wir es also wohl auch noch nicht. Viel regeln wir inzwischen über WLAN. Inzwischen gibt es einige günstige Angebote der Mobilfunkanbieter mit erhöhtem Datenvolumen.

Quellen:
giga.de
statista.de
focus.de

Preis des iPhone SE auf dem Tiefstand – aber warum?

Das iPhone SE ist derzeit für unter 300 € zu erwerben. Die Frage ist nur: Warum? Sollten Kunden jetzt zuschlagen oder lieber auf die neuen Geräte warten? Wir haben den Check gemacht und haben eine Einschätzung für alle Nachdenklichen.

Das iPhone SE ist in vielerlei Hinsicht ein Außenseiter in der Apple-Familie. Es wurde zu einem ungewöhnlichen Zeitpunkt vorgestellt, ist deutlich kleiner als die aktuellen Kollegen und auch preislich auf einem anderen Niveau. Das merkt man vor allem jetzt. Erst im März hat Apple ein “Update” für das SE herausgebracht. Seit dem gibt es den 4-Zoll-Zwerg mit 32 oder 128 Gigabyte. Zuvor hatte das Einstiegsmodell 16 Gb und die Erweiterung 64 Gb. Zudem hat Apple die Preise leicht gesenkt.

  • iPhone SE (32 Gb): 479 Euro
  • iPhone SE (128 Gb): 589 Euro

Tipp: Wir raten dir nicht zum Kauf im Store bei Apple. Hier sind die Preise noch deutlich höher. Mach dich im Netz einfach mal schlau. Da kannst du bis zu 200 Euro sparen.

Preisverfall beim iPhone SE um bis zu 42 Prozent

Das iPhone SE mit 32 Gigabyte gab es zuletzt schon für 279 Euro. Das entspricht einem Preisverlust von 42 Prozent gegenüber dem Originalpreis bei Apple. Ebenso ist es mit der Version mit 128 Gigabyte, bei der aktuell um die 440 Euro gezahlt werden müssen. Selbstverständlich sind auch die Versionen mit 16 und 64 Gigabyte Speicherplatz davon nicht ausgenommen und  deutlich günstiger zu haben.

Zielgruppe könnte der Grund sein

Bleibt die Frage nach dem Grund. Denn schlecht ist das iPhone SE sicher nicht. Technisch ist es auf dem Stand des 6s und damit eines der Top Smartphones. Aber warum dann dieser Preisverfall? Schuld könnte die junge Zielgruppe des Gerätes sein. Durch die Größe ist das SE besonders für junge Leute sehr interessant. Es lässt sich mit einer Hand bedienen und ist eben günstiger, wie beispielsweise das iPhone 7. Wer es sich leisten kann, greift da lieber zur großen Variante, was aber entsprechend kostet. Die Händler passen sich der Zielgruppe an und verlangen für das SE, was der Markt eben hergibt.

Wer also nicht warten möchte, der sollte jetzt auf jeden Fall zuschlagen. Ein Release des iPhone SE wird deutlich teurer und sicher auch nicht so schnell günstiger werden. Das iPhone SE ist ein sehr, sehr gutes Smartphone, das technisch noch zwei Jahre mithalten kann. Wenn du also ein technisch gutes iPhone für wenig Geld möchtest, ist das iPhone SE genau das Richtige.

Quelle:
giga.de

iPhone 8: Wasserdicht und mit 3D-Sensor?

Das kommende iPhone wird in diesem Herbst mit Sicherheit das iPhone 8. Dazu gibt es verschiedene Gerüchte. Einen besseren Wasserschutz und einen 3D-Kamera-Sensor soll es haben. Außerdem lässt sich Apple den Touch-ID für den Powerbutton patentieren.

Erstmals werden Fakten öffentlich

Apples Zulieferer Wistron, der wie andere Partner auch iPhones für Apple montiert, hat gegenüber der Presse einige Details zum iPhone 8 bestätigt. So wird es in diesem Jahr ein wasserdichtes iPhone geben, das drahtloses Aufladen unterstützen wird. So soll es bei der Montage keine großen Änderungen geben. Lediglich für die neuen Funktionen sind kleine Abweichungen nötig.

Drahtloses Aufladen ist bei Experten und Fans schon länger beschlossene Sache. Aus diesem Grund soll Apple auch von den aktuellen Aluminium-Gehäusen zurück zu Glas gehen. Diese Änderungen soll es auch für das iPhone 7s geben, das damit ebenfalls für drahtloses Laden gerüstet wird.

Über den Wasserschutz hat sich die Apple-Community noch kaum geäußert. Das wiederum ist aber auch nicht weiter verwunderlich. Es würde ins Bild passen, wenn Apple, den Wasserschutz erweitert. So war es schon bei den letzten Modellen. Das iPhone 7 erreicht den Schutzstandard IP67. Der Schutzstandard IP68 könnte dann beim iPhone 8 und vielleicht beim iPhone 7s erreicht werden.

Partner Largan bestätigt 3D-Sensoren

Adam Lin, CEO von Largan Precision, zeigt sich ebenso redselig und gibt zu, dass seine Firma in der zweiten Jahreshälfte 3D-Sensoren an einen Partner ausliefern werde. Zwar nimmt er nicht direkt Bezug auf das iPhone 8, aber schon für die aktuellen iPhones liefert Largan die Kameralinsen.

Gerüchte über einen solchen Sensor für das iPhone 8 sind schon länger im Umlauf. Die Community sieht diese neue Funktion schon länger als Erweiterung im iPhone 8. Der Sensor tastet die Umgebung ab. Beispielsweise bei einem Anruf über FaceTime zweier iPhone 8 erkennt der Sensor auch die Umgebung. Außerdem bietet dieser Sensor die Möglichkeit der Gesichtserkennung. Damit könnte neben dem Fingerabdrucksensor auch das Gesicht zum entsperren genommen werden. Ob das Feature aber schon im iPhone 8 kommt, ist eher unwahrscheinlich.

Touch-ID: Im Powerbutton?

Der Touch-ID ist das große Thema rund um das iPhone 8. Wie wird Apple den Fingerabdrucksensor verbauen? Das iPhone 8 soll ein randloses Display bekommen, wodurch auf der Vorderseite kein Platz für einen Homebutton wäre. Die Alternativen sind gering. Apple arbeitet an einem integrierten Touch-ID-Sensor. Ob das aber klappt ist fraglich. Die andere Möglichkeit ist, den Sensor auf der Rückseite zu platzieren. Glaubt man den neuesten Bildern, nimmt Apple davon aber Abstand.

Klappt beides nicht, könnte auf Touch-ID verzichtet werden und stattdessen die Gesichtserkennung verwendet werden. Das scheint aber auch noch nicht ausgereift genug. Ein neues Patent, zeigt die Möglichkeit, den Fingerabdrucksensor in den Powerbutton zu integrieren. Apple hat sich also ein paar Optionen offen gelassen und wird sich, je nach Technikstand, entscheiden.

Quellen:
giga.de
nikkei.com
apple.com

Siri hat noch immer Nachholbedarf

Siri ist noch immer nicht auf dem Stand der Konkurrenten. Obwohl Apple den Sprachassistenten deutlich verbessert hat, hinkt er dennoch hinterher. Doch was ist der Grund dafür? Was macht Apple anders?

Datenschutz als Hindernis?

Ehemalige Mitarbeiter und Experten sehen ein großes Hindernis in den Datenschutzansprüchen des Unternehmens. Apple verbietet sich dadurch selbst, erhobene Daten für den Lernprozess von Siri zu nutzen. Dadurch gehen viele Informationen verloren und es bleibt ein langsames Wachstum.

Die Konkurrenten Google und Amazon setzen sich diese Grenze nicht und können die Daten ihrer User verwenden, um die eigenen Sprachassistenen Amazon Alexa und den Google Assistenten mit den nötigen Infos zu versorgen.

Das Wall Street Journal hat jetzt mit Entwicklern und Mitarbeitern des IT-Riesen gesprochen und versucht, die Ursache zu finden. Dabei ging es auch um künstliche Intelligenz im Allgemeinen und den neuen HomePod von Apple, der auf der Keynote vorgestellt wurde.

Fehlende Priorität bei Apple

Ehemalige Mitarbeiter wie der frühere Siri-Spracherkennungs-Experte Larry Gillick sehen das Problem in der Priorisierung. Das Unternehmen stufe die Priorität von Siri als nicht hoch genug ein. Dadurch wachse das Projekt auch nur langsam. Wenn Veränderungen vorgenommen würden, dann immer nur am Rande.

Geplant war Siri als universeller Sprachassistent, mit möglichst vielen Integrationen anderer Apps. Mit Bill Stanisor machte Apple 2012 allerdings keinen Spracherkennungsexperten zum Chef des Projektes, sondern einen Amazon-Fachmann. Das erzeugte im Entwicklungsteam den Eindruck, dass Apple das große Ziel des Teams nicht teile.

Siri-Erfinder springen ab

Aus diesem Grund verließen auch die beiden Erfinder von Siri, Dag Kittlaus und Adam Cheyer, das Unternehmen und machten sich selbstständig. Sie verfolgten die Idee des Spracherkennungsassistenten Siri weiter und wurden bekanntlich im letzten Jahr von Samsung übernommen. Die Koreaner haben daraus ihren eigenen Assistenten, Bixby, entwickelt.

Mit iOS 10 machte Apple aber einen Schritt in die ursprüngliche Richtung und öffnete Siri für Entwickler, die ihre Apps in bestimmte Kategorien unterteilen können. Mit iOS 11 wird dieser Weg jetzt fortgeführt. Insgesamt scheinen die Begrenzungen für Entwickler aber noch zu groß zu sein. Entwickler arbeiten nicht mit Siri, da es sich nicht gut einsetzen lasse. Das hemmt natürlich auch die Entwicklung des Sprachassistenten.

Durch das neue Betriebssystem iOS 11 soll aber auch Siri mehr über die eigenen Nutzer lernen können und eine größere Menge an Daten erhalten. Dennoch bleiben Apples Datenschutzbestimmungen als Hindernis für Siri. Für den Verbraucher allerdings ist das sicher eine positive Nachricht. Apple muss aber natürlich auch auf den Wettbewerb schauen und kann die Konkurrenz nicht noch weiter davonziehen lassen. Auch hier wird sich bei Apple in den nächsten Jahren sicher einiges tun.

Quellen:
giga.de
wsj.com

Apples Keynote: Das sind die wichtigsten Informationen

Zu Beginn der Woche hat Apple seine Keynote durchgeführt und zahlreiche Neuheiten vorgeführt. Wir haben die wichtigsten Punkte zusammengefasst.

In diesem Jahr hat der Konzern auf eine Keynote Anfang des Jahres verzichtet und sich alle Änderungen, Updates und Neuheiten für dieses Event aufgehoben. Wir haben das für dich mal aufbereitet.

Apple TV und Amazon

Die Gerüchte haben es im Vorfeld schon vermutet und seit geraumer Zeit pfeifen es die Spatzen von den Dächern: Amazon wird Teil von Apple TV. Schon bald wird der TV-Dienst aus dem Hause Apple um ein weiteres Angebot reicher.

Apple Watch

Noch immer sei die Apple Watch die meistverkaufte Smartwatch auf dem Markt. Darauf ist Apple sichtbar stolz und gibt sich größte Mühe, dass das auch so bleibt. Daher haben sich die Bastler im Hintergrund etwas Neues überlegt. Mit watchOS kommen verschiedene neue Ziffernblätter. So sollen Informationen automatisch zusammengestellt und über den Tag verteilt, ähnlich wie Termine und Nachrichten, auf dem Bildschirm angezeigt werden. Auch für farbenfrohe Nutzer soll ein neues Ziffernblatt kommen. Und wer die Pixar-Figuren Woody, Buzz Lightyear und Jessie mag, wird sich freuen zu hören, dass diese drei bald über die Apple Watch hüpfen werden.

Dass Apple verstärkt auf die Fitnessfunktionen setzt, war schon klar. Lediglich in welchem Umfang das passiert, war nicht sicher. In Zukunft sollen die Uhren mit verschiedenen Fitnessgeräten über einen NFC-Chip kommunizieren können. Dadurch sollen Daten wie Laufstrecke, verbrauchte Kalorien, usw. auf der Smartwatch angezeigt und gespeichert werden.

macOS High Sierra

Die Funktionen des Updates sollen dem Nutzer ein besseres Arbeiten mit Safari ermöglichen. Insgesamt steht es aber für viele kleine Verbesserungen, die auf der Keynote auch vorgestellt wurden.

Safari soll demnach unter macOS High Sierra schneller laufen, automatisch abgespielte Videos blockieren und Werbeanzeigen das Tracking unmöglich machen. Apples neues Dateisystem Apple Files System (APFS) wird auch auf den Mac kommen. Das bietet einige Vorteile für den User. So wird der Vorgang der Duplikation von Dateien schneller gehen. Beifall gab es dabei vor allem für die Grafik-Plattform Metal 2. Dadurch ergeben sich eine Vielzahl von neuen Möglichkeiten im VR-Bereich.

Neben iMacs und MacBooks auch eine Überraschung

Bei den iMacs hat sich nicht viel geändert. Äußerlich sind die Geräte bis auf zwei neue Thunderbolt-3-Schnittstellen gleich geblieben. Allerdings sollen die iMacs neue Displays bekommen, die heller sein sollen, als bei den Vorgängern. Dazu hat Apple schnellere Kaby-Lake-Prozessoren verbaut und bietet Versionen mit mehr Arbeitsspeicher an. Für das 27-Zoll-Gerät sind bis zu 64 Gigabyte möglich. Doch auch bei der Grafik hat sich was getan. Für das kleinste iMac ist eine Leistungssteigerung von 80 Prozent geplant. Und der größte iMac soll unter macOS High Sierra für VR-Inhalte bereit sein.

Damit überraschte Apple

Ein neues iMac Pro soll Qualität, Design, Geschwindigkeit und Handling auf eine neue Ebene heben. Mit schwarzen Tasten, einem Num-Pad, einer Magic Mouse, vier Thunderbolt-3-Ports, 10-Gigait-Ethernet und in Spacegrau stellte Apple das neue iMac Pro vor. Mit Xeon Prozessoren mit bis zu 18 Kernen wird es das schnellste iMac sein. Allerdings hat sich auch der Preis gewaschen: mindestens 4.999 US-Dollar.

iOS 11

Verbessert wurde unter anderem Apples Sprachassistent Siri. Der Dienst bekam eine neue Stimme und soll viel dazugelernt haben. Ebenso kann Siri nun Wörter unterschiedlich betonen, je nach Kontext.
Für Videos und Bilder hat sich die Entwicklerschmiede in Cupertino ebenfalls was Neues einfallen lassen. Mit neuen Formaten sollen die Aufnahmen zugleich besser und platzsparender sein.
Neu gemacht wurde für iOS 11 auch der App Store. Phil Schiller präsentierte die Änderungen voller Stolz. Es geht dabei um die Einführung eines “Today”-Tab. Damit soll dem Nutzer das Entdecken des Stores erleichtert werden. Ebenso sollen Tipps für den Suchenden bereitstehen.

Quellen:
giga.de
apple.com
heise.de

Umfrage zu AirPods: Apple mit neuem Rekord

Lange wurde sie uns angekündigt und sehr skeptisch beäugt. Doch inzwischen haben sie voll  eingeschlagen. Laut einer Umfrage sind 98 Prozent der Besitzer absolut zufrieden mit ihnen. Die Rede ist von Apples AirPods, die damit einen Rekord aufgestellt und das iPhone übertrumpft haben.

Zwei Marktforschungsunternehmen haben sich daran gemacht, 942 Besitzer der Apple AirPods zu befragen. Ziel war die Zufriedenheit der Kunden mit dem neuen Produkt herauszufinden. Auf das Ergebnis kann Apple durchaus stolz sein. Ganze 82 Prozent der Befragten gaben an, “sehr zufrieden” mit ihren neuen Kopfhörern zu sein. Dazu kommen 16 Prozent, die mit den AirPods “zufrieden” sind.

Die Umfragen von Experian und Creative Strategies zeigt, dass die Zufriedenheit der Kunden bei 98 Prozent liegt, was ein sehr guter Wert ist. Damit setzen sich die AirPods an die Spitze der Apple-Produkte mit dem höchsten Zufriedenheitswert.

AirPods lösen die Apple Watch ab

Bisheriger “Rekordhalter” in dieser Kategorie war die Apple Watch mit einer 97-prozentigen Zufriedenheit bei ihren Käufern. Schaut man sich die Zahlen im Verlauf an, konnte Apple die Zufriedenheit bei seinen Neuerscheinungen immer wieder steigern. 2007 kam das erste iPhone auf den Markt und begeisterte 92 Prozent seiner Nutzer. Den gleichen Wert konnte das iPad erzielen. 2015 kam die Apple Watch auf den Markt und stellte den Rekord von 97 Prozent auf. Dieser wurde eben jetzt durch die AirPods übertroffen.

Aber nicht nur die Zufriedenheit wurde abgefragt, sondern ebenso die Tatsache, ob die Nutzer das Produkt weiterempfehlen würden. Auch hier erzielten die Kopfhörer einen sagenhaften Wert. Die Skala geht von 0 (würde ich nicht weiterempfehlen) bis 10 (würde ich auf jeden Fall weiterempfehlen). Bei den Umfragen wurde die Zahl 75 ermittelt. Für die Einordnung: Jeder Wert über 50 ist schon exzellent, laut NPS. Und Werte über 70 sind weltklasse. Apple hat es also mal wieder allen Kritikern gezeigt.

Quellen:
giga.de
macrumors.com

Diese Akku-Tipps kommen aus dem Reich der Mythen

Kein Smartphone funktioniert bekanntlich ohne den Akku. Wenn er geladen ist, kein Problem, wenn er leer ist, hängen wir ihn ans Ladekabel. So die Theorie. Allerdings kann man dabei auch eine ganze Menge falsch machen. Viele Ratschlägen sind daher quatsch.

Jedes Jahr freuen wir uns über die neueste Technik in den Smartphones. Eine bessere Kamera, ein größeres Display und neue Funktionen sollten es schon sein. Wer liebt die neue Technik nicht? Was dabei aber meist vergessen wird, ist das Herzstück des ganzes Gerätes – der Akku. Ohne ihn geht nichts. Dennoch wird ausgerechnet dieses Bauteil oftmals falsch behandelt.

Zu diesem Thema kursieren viele Gerüchte, Halbwahrheiten und schlichtweg Fehlinformationen. Wer diese anwendet, bewirkt genau das Gegenteil von der eigentlichen Intention. Er schadet dem Akku und verringert die Lebensdauer anstatt sie zu verlängern. Wir zeigen dir, welche Tipps und Tricks du vergessen kannst.

Akku sollte immer 100% aufgeladen werden

Das Gerücht, man sollte den Akku immer bis 100 Prozent aufladen, kennt wohl jeder. Das ist aber ein Trugschluss und für den Akku nicht so gut. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass der Akku am besten funktioniert, wenn er zwischen 30 und 70 Prozent geladen ist. Angenommen du lädst dein Smartphone nur 50 Prozent auf, entspricht das einem halben Ladezyklus. Die Lithium-Ionen nutzen sich so langsamer ab. Dass das meist schwer zu machen ist, wenn man die gesamte Leistung über den Tag braucht, ist schon klar. Aber gerade an Feiertagen, an denen man daheim ist und das Smartphone nicht zwingend braucht, muss der Akku auch nicht voll aufgeladen sein.

Akku erst aufladen, wenn er leer ist

Auch hier liegt ein Irrtum vor. Denn auch das ist schlecht für die Batterie. Die Lithium-Ionen brauchen immer Energienachschub. Die Ionen sind sehr schwankungsanfällig, weshalb die Zufuhr von Energie immer gut für sie ist. Daher solltest du es auch vermeiden, den Akku komplett zu entleeren. Dadurch wird die Kapazität des Akkus spürbar beeinträchtigt. Einfach schauen, dass das Handy rechtzeitig an ein Ladekabel oder eine Power-Bank angeschlossen wird.

Kleiner Tipp: Solltest du Probleme mit einer fehlerhaften Anzeige haben, entlade den Akku einmal und lade ihn anschließend komplett auf. Dadurch wird die Ladeelektronik justiert. Das sollte aber eine einmalige Ausnahme bleiben ;-)

Die Kehrseite: Akku so früh wie möglich laden

Das andere Extrem ist natürlich auch nicht gut. Den Akku so früh wie möglich zu laden ist nicht die richtige Einstellung. Wenn du Angst hast, dass die Energie nicht reicht, lade den Akku nicht schon bei 70 Prozent wieder auf. Auch das schadet dem Akku. Du solltest mindestens warten, bis die Hälfte des Stroms aufgebraucht ist und erst dann wieder laden. Wenn du viel unterwegs bist und nie genau weißt, wann du dein Smartphone wieder laden kannst, empfehlen wir dir eine Power-Bank für unterwegs.

Telefonieren und Laden nie zeitgleich machen

Ja, auch diesen “Tipp” haben wir alle schon einmal gehört. Das Handy soll nicht geladen werden, wenn man telefoniert. Aber auch das ist quatsch. Die aktuellen Geräte sind so konzipiert, dass es dem Lithium-Ionen-Akku nichts ausmacht, wenn er geladen und genutzt wird. Hierbei kann es zwar zu einer erhöhten Temperatur des Akkus kommen und Hitze ist bekanntlich auch nicht gut. Aber dennoch nimmt der Akku durch die Verwendung und das Laden keinen Schaden.

Kleiner Tipp: Auch wenn du dein Handy im Bett lädst, ist nicht das Laden, sondern die entstehende Hitze unter der Bettdecke oder dem Kissen das Problem. Die Hitze kann nicht entweichen und der Akku überhitzt. Das solltest du auf jeden Fall vermeiden.

Ein neuer Akku muss mindestens 10 Stunden geladen werden

Hat man früher ein Handy gekauft, sollte man das auf jeden Fall beachten, um die Batterie darauf zu konditionieren. Die Idee und der Tipp sind also nicht völlig aus der Luft gegriffen – dennoch veraltet. Die Akkus zu dieser Zeit bestanden aus Nickel und Cadmium. Dort hat der Tipp auch Sinn gemacht. Durch die neuen Materialien ist das aber nicht mehr nötig. Du kannst deinen Akku also gleich so laden, wie du möchtest und musst auf nichts achten.

Wer keine Originalteile verwendet schadet dem Akku

Dieses Gerücht wurde auch von vielen Herstellern verbreitet, um die Nutzer dazu zu bringen, das eigene Zubehör zu kaufen. Das ist aber teurer, wie die Teile eines anderen Herstellers. Wer aber kein original Zubehör verwendet, macht dabei nichts falsch. Die Batterie leidet sicher nicht darunter.

Quellen:
giga.de

WhatsApp-Nachrichten von Siri vorlesen lassen

Mit dem neuen Update für WhatsApp lassen sich nun auch Nachrichten des Dienstes von Siri vorlesen. Damit hat der Nachrichtendienst einen großen Schritt gemacht und dürft somit auch weiterhin die Nummer eins bleiben.

Es geschehen doch noch Wunder auf dieser Welt. Ganz so drastisch ist es natürlich nicht, aber die Freude bei den Nutzern ist dennoch groß. Siri kann dank des neuen Updates von WhatsApp nun auch Nachrichten vorlesen.

Bislang war das nicht möglich. Siri blieb dabei einfach stumm und hatte nichts zu sagen. Vielen Männern war das vielleicht auch nicht ganz unrecht, hatten sie so doch mal Ruhe ;-) Nun hat WhatsApp das neue Feature aber endlich auf den Markt gebracht. War es bisher nur möglich, sich von Siri iMessages und SMS vorlesen zu lassen, gilt das nun auch für WhatsApp. Wer schickt denn auch heute noch SMS? Wer also sein iPhone gerade nicht in die Hand nehmen kann, lässt sich die empfangene Nachricht ab sofort einfach bequem vorlesen.

Siri lernt vorlesen und verschicken

Die Vorlesefunktion ist aber bei weitem nicht alles. WhatsApp denkt schon einen Schritt weiter und schließt in diesem Bereich zu SMS und iMessage auf. Denn WhatsApp-Nachrichten lassen sich jetzt nicht nur vorlesen, sondern auch verschicken, ohne das iPhone in die Hand zu nehmen. Das Update 2.17.20 macht es möglich. Die Voraussetzung dafür ist neben der installierten App die iOS Version 10.3. Verschickt werden können Nachrichten schon seit letztem Jahr mit Siri. Jetzt gibt es auch das Gegenstück dazu.

Durch das neue Update gibt es aber noch weitere Verbesserungen, die aber eher etwas für Detailliebhaber sind. So hat WhatsApp optische Verbesserungen an Anruf-Reiter sowie Kontaktinfo- und Gruppenbildschirm durchgeführt. Außerdem kannst du ab sofort mehrere Statusmeldungen auf einmal weiterleiten und ganz wichtig – Persisch wurde als neue Sprache hinzugefügt!

Quellen:
giga.de
whatsapp.com